Pflegenotstand in Zahlen: Die aktuelle Lage in Deutschland

Der Pflegenotstand in Deutschland hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Der Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal sowie der Anstieg der Pflegebedürftigkeit haben dazu geführt, dass die Situation für viele Menschen auf den Intensivstationen und in den Altersheimen drastisch verschlechtert ist. Laut dem Statistischen Bundesamt (destatis) war im Jahr 2019 jeder zehnte Arbeitsplatz im Gesundheits- und Sozialwesen einer der knapp 1,8 Millionen Beschäftigten in der ambulanten oder stationären Pflege.

In den letzten 10 Jahren hat sich die Anzahl der Beschäftigten in diesem Bereich mehr als verdoppelt. Das bedeutet, dass die Zahl der Pflegekräfte nicht ausreicht, um die steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen zu versorgen. Derzeit gibt es einen Mangel an qualifiziertem Personal auf allen Ebenen: Es fehlen nicht nur Fachkräfte wie Krankenschwestern, sondern auch Betreuerinnen und Betreuer sowie Laienhelferinnen und -helfer. Dies führt zu hohen Belastungen bei den bestehenden Mitarbeitern und besonders beim pflegenden Personal. Die Arbeitsbedingungen von Pflegekräften sind hart: Sie arbeiten oft lange Stunden bei schlecht bezahlten Jobs und unter schwierigen Bedingungen.

Die Folgen des Pflegenotstands machen sich vor allem für ältere Menschen bemerkbar: Immer häufiger klagen Patientinnen und Patienten über mangelnde Versorgung oder mangelndes Interesse an ihrem Wohlergehen. Deswegen ist es wichtiger denn je, dass Politikerinnen und Politiker handeln, um den Pflegestandard in Deutschland zu verbessern. Grundsätzlich ist es notwendig, mehr Geld in die Gesundheitsversorgung zu investieren, damit mehr qualifiziertes Personal angeworben werden kann. Ferner müssen bessere Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt werden, um die Arbeitsplätze attraktiver zu machen und ein stabiles Arbeitsumfeld für alle Mitarbeitenden zu schaffen, um eine nachhaltige Entwicklung des Gesundheitswesens zu ermöglichen.

Aber es muss noch mehr getan werden: Die Politik muss Maßnahmen, ergreifen um die Ausbildungsmöglichkeiten zu verbessern und den Zugang zu Weiterbildungsprogrammen zu erleichtern.

Es ist auch notwendig, neue Wege zu, finden, um das Angebot an betreuten Wohnformen für pflegebedürftige Menschen zu erhöhen, um ihnen ausreichend Unterstützung in all seinen Lebensphasen zu bieten. Letztlich muss die Politik aber auch ein Umfeld schaffen, um regionale Netzwerke von Experten zu bilden, um eine effektive Versorgung in all seinen Facetten anbieten zu können, um so den dringend benötigten Serviceaufwand auszugleichen und somit die Versorgung hochwertiger Pflegepatientinnen, zuzulassen, von deren Notlage immer größer wird

Pflegepersonal finden, trotz Pflegekräftemangel.

Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt weiter an. Derzeit sind etwa 2,6 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. Das sind fast doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren. Experten schätzen, dass bis 2030 jeder fünfte Deutsche pflegebedürftig sein wird. Damit stellt die Pflege eine immer größere Herausforderzchkehrung für die Gesellschaft dar.

Doch trotz steigender Bedürfnisse gibt es immer weniger professionelle Pflegekräfte. Laut Angaben des Bundesinstitutes für gesundheitliche Aufsicht (BIG A) fehlen in Deutschland mindestens 100 000 Fachkräfte. Dies entspricht etwa dem Fünffachen der tatsächlich arbeitenden Pflegekräfte. Die Forscher gehen davon aus, dass diese Zahl bis 2030 auf 200 000 ansteigen wird. Die fehlenden Pflegekräfte sorgen nicht nur für einen Engpaß in der Versorgung von Pflegebedürftigen, sondern auch für erhebliche Kosten für die Gesellschaft. So liegt die gesamtkosten der Pflege in Deutschland laut BIG A bei rund 75 Milliarden Euro pro Jahr – Tendenz steigend.

Fakten zum Pflegenotstand in Deutschland

Der Pflegenotstand ist ein Thema, das in den letzten Jahren immer häufiger diskutiert wird. Doch was bedeutet der Begriff eigentlich genau und wie stark ist er tatsächlich? Um dies herauszufinden, haben wir uns die aktuelle Lage in Deutschland angeschaut und die bekanntesten Fakten zum Thema zusammengestellt.

So sind laut dem Deutschen Pflegerat derzeit rund 350.000 Menschen in Deutschland pflegebedürftig. Davon leben etwa 180.000 in stationären Pflegeeinrichtungen und 170.000 in den eigenen Wohnungen. Die meisten Menschen, die pflegebedürftig sind, sind über 65 Jahre alt und leiden an Demenz oder einer anderen Form der chronischen Erkrankung. Auch wenn es in den vergangenen Jahren gelungen ist, den Pflegenotstand abzuschwächen, gibt es laut dem Deutschen Pflegerat weiterhin viele Bereiche, in denen es an qualifiziertem Personal fehlt.

So fehlen laut Angaben des Verbands rund 100.000 Altenpflegerinnen und -pfleger sowie über 60.000 Gesundheits- und Kinderkrankenschwestern und -pfleger. Einer der Hauptgründe für den Pflegenotstand ist laut dem Deutschen Pflegerat die steigende Anzahl an älteren Menschen in Deutschland. Denn je älter eine Gesellschaft wird, desto mehr Pflegebedürftige gibt es auch – und desto größer ist damit auch das Bedürfnis nach qualifiziertem Personal. Zwar hat sich die Situation in den vergangenen Jahren etwas entspannt, doch der Pflegenotstand bleibt weiterhin ein Thema, das umgehend politisch behandelt werden muss.

Die Ampel-Pläne für mehr Personal im Gesundheitssystem

Der Pflegenotstand in Deutschland ist ein Problem, das seit langem diskutiert wird. Die Zahlen sprechen für sich: Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung fehlen bis zum Jahr 2025 mindestens 350.000 Pflegekräfte. Diese Unterversorgung kann fatale Folgen haben: Eine neue Studie der Körber-Stiftung zeigt, dass Patienten mit Pflegefehlern doppelt so oft sterben wie jene, die keine Erkrankungen haben. Ampel-Pläne sind eine Möglichkeit, den Pflegenotstand in Deutschland zu lösen.

Dabei handelt es sich um Maßnahmen, die es Krankenhäusern ermöglichen, mehr Personal einzustellen, ohne dass diese Maßnahme auf Kosten des Gewinns geht. Bisher gibt es solche Ampel-Pläne in Bayern und Sachsen. In beiden Bundesländern können Krankenhäuser beim Besetzten von Stellen mit „Ampel“ beantragen. Das bedeutet, dass sie nicht sofort Kosten verursachen müssen, sondern erst nach Ablauf einer bestimmten Zeit – in Bayern nach sechs Monaten und in Sachsen nach acht Monaten.

Dieses Konzept könnte auch auf andere Bundesländer übertragen werden: In Nordrhein-Westfalen hat die SPD angekündigt, dass sie einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen will. Auch in Baden-Württemberg gibt es Überlegungen, solche Ampel-Pläne einzuführen.

Sie suchen Pflegekräfte

Pflegekräftemangel? 3 Tipps, wie Sie erfolgreich Pflegekräfte rekrutieren!

Pflegekräfte sind eine wichtige Ressource für die Pflege in Deutschland. Ein Mangel an Fachkräften bedeutet jedoch, dass es für Patienten schwieriger wird, die notwendige Pflege zu erhalten. Daher ist es für Organisationen in der Gesundheits- und Sozialbranche wichtig, effektive Strategien zur Rekrutierung von qualifizierten Kräften zu entwickeln. Hier sind einige Tipps, wie Sie als Arbeitgeber erfolgreich Pflegekräfte rekrutieren können:

1. Bauen Sie ein Netzwerk auf: Investieren Sie Zeit und Mühe in die Aufbauarbeit eines Netzwerks von potenziellen Kandidaten. Machen Sie es den Menschen leicht, sich mit Ihnen in Verbindung zu setzen – veröffentlichen oder bewerben Sie Ihre Stelle auf verschiedene Weise (z.B. über soziale Medien). Es ist auch hilfreich, enge Beziehungen zu lokalen Bildungseinrichtungen und beruflichen Netzwerken aufzubauen – dadurch haben Sie Zugang zu einer breiteren Gruppe potenzieller Bewerber und können bestimmte Talente identifizieren und ansprechen.

2. Machen Sie den Prozess benutzerfreundlich: Es ist wichtig, dass der Bewerbungs- / Rekrutierungsprozess so effizient wie möglich gestaltet wird. Schaffen Sie ein System, bei dem Kandidaten alles online erledigen können – von der Einreichung ihres Lebenslaufs bis hin zur Teilnahme an Interviews oder Tests – ohne dass viel Zeit verschwendet wird oder unnötige Anrufe gemacht werden müssen.

Dadurch ersparen Sie sich Zeit und Mühe bei der Suche nach dem richtigen Kandidaten!

3. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In Deutschland herrscht Pflegenotstand. Laut der Deutschen Stiftung Demenz sind derzeit ca. 300.000 Menschen in Deutschland auf der Suche nach einer Stationär- oder Beratungspflegeeinrichtung. Die Aussicht auf einen Arbeitsplatz in der Pflegebranche ist also recht gut – vorausgesetzt, man weiß, wo man diese findet!

Eine Möglichkeit, um an potenzielle Bewerber zu gelangen, ist Social Media Recruiting. Dabei wird das soziale Netzwerk zur Rekrutierung von Mitarbeitern genutzt. Hier können Unternehmen ihre Profile erstellen und Jobs anpreisen – direkt bei den Menschen, die sie am meisten interessieren: ihren potenziellen Arbeitnehmern! Wenn Sie also ein Unternehmen in der Pflegebranche sind und auf der Suche nach neuen Mitarbeitern sind, sollten Sie Social Media Recruiting nutzen! Optimal versorgen!

In Deutschland ist der Bedarf an Pflegekräften enorm. Laut der Deutschen Stiftung Demenz sind derzeit ca. 300.000 Menschen auf der Suche nach einer stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtung. Die Aussichten auf einen Arbeitsplatz in der Pflegebranche sind also sehr gut. Eine gute Möglichkeit, um an potentielle Bewerber zu gelangen, ist Social Media Recruiting. Dabei wird das soziale Netzwerk genutzt, um Mitarbeiter zu rekrutieren. Hier können Unternehmen ihre Profile erstellen und Jobs anpreisen – direkt bei den Menschen, die sie am meisten interessieren: ihren potenziellen Arbeitnehmern! Wenn Sie also ein Unternehmen in der Pflegebranche sind und auf der Suche nach neuen Mitarbeitern sind, sollten Sie Social Media Recruiting nutzen!

Mit Social Media Recruiting Pflegekräfte gewinnen

Das staatliche Gesundheitssystem kann den steigenden Bedarf an Fachkräften nicht mehr befriedigen. Die aktuelle Lage ist besorgniserregend, aber es gibt auch Hoffnung: Einige Arbeitgeber versuchen, Pflegekräfte mithilfe von Social Media Recruiting zu gewinnen und ihre Belegschaft zu erweitern. Um die bestmöglichen Bewerber für eine offene Stelle zu finden, können Personaler auf soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und LinkedIn zurückgreifen. Durch diese Plattformen kann man schnell eine große Anzahl potenzieller Kandidaten erreichen und dabei gezielt nach Fachkräften für die Pflege suchen.

Auf diese Weise lassen sich Stellenangebote an ein breites Publikum verbreiten und viel mehr qualifizierte Bewerber erreichen als mit traditionellen Methoden der Mitarbeitergewinnung. Darüber hinaus können Unternehmen die Vorteile von Social-Media-Recruiting nutzen, indem sie potenziellen Kandidaten persönliche Inhalte oder Videos über ihr Unternehmen bereitstellen. Auf diese Weise können sie die Marke stärken und den Bewerbern einen tieferen Einblick in das Unternehmen geben. So können sie sicherstellen, dass diejenigen, die sich bewerben, über alle relevanten Informationen verfügen und eine fundierte Entscheidung treffen können.

Die Nutzung von Social Media Recruiting bietet Arbeitgebern viele Vorteile im Kampf gegen den Pflegenotstand: Zum einen spart es Zeit, da man durch gezieltes Targeting direkt auf qualifizierte Bewerber zugreifen kann; zum anderen ermöglicht es Unternehmen, ein positives Image in der Öffentlichkeit aufzubauen und somit bessere Chancen auf qualifizierte Bewerber zu haben. Es ist daher wichtig, dass Arbeitgeber in der Branche beim Thema Social Media Recruiting nicht nur nachdenklich sein, sondern handeln sollten – um dem drohendem Pflegestau entgegenzuwirken.

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